Author: Philipp

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    When it launches, the iPad’s initial target audience is iPhone and iPod touch users. Why? Because they are already very comfortable with the way you need to interact with this device. The moment I picked up the iPad today I knew exactly what to do with it. It was second-nature. It was the iPhone, only larger — and that felt good. Meanwhile, I watched some other people who said they didn’t use an iPhone regularly interact with the iPad for the first time and it was not nearly as seamless.

    via The iPad Is Like Holding The Future. But Only Because I Graduated From iPhone School.

    In dieser Richtung sehe ich ein mögliches Problem – die wirklichen early Adopter sind vom iPad nicht wirklich überzeugt, sind aber diejenigen, die das Produkt in die Familien tragen.

    Wahrscheinlich ist das aber alles egal und es klappt trotzdem. Ich will eins.

  • iPad und so – ich muss halt was dazu schreiben

    Dass das iPad nun vorgestellt wurde, hat ja jeder mitbekommen. Meine Meinung und Eindrücke dazu in Kurzform:

    • Sehr slicke Hardware, auf jeden Fall mit unglaublichem “want”-Faktor. Das ist Apple’s Domäne und es war klar, dass sie hier brillieren.
    • Die Software ist ein iPhone OS (in Version 3.2), das an die Gegebenheiten des Tablet angepasst ist. Im Vergleich zum 3.1 OS auf dem iPhone sind natürlich vor allen Dingen der größere Bildschirm und die damit verbundenen Möglichkeiten zu berücksichtigen gewesen.
    • Alle bestehenden Applikationen des Appstore können genutzt werden. Der einzig mögliche Weg, um den unglaublichen Hebel der großen Masse an Applikationen auszunutzen, ohne die Entwickler zu einer Anpassung zu zwingen.
    • Kein Flash, das wird auch so bleiben. John Gruber erklärt en Detail, warum. Wenn man nachdenkt, macht es Sinn: Flash wird für Spiele und Videos genutzt. Apple möchte sowohl den Appstore als auch den Videovertrieb über iTunes pushen – da wäre ein Flash-Angebot kontraproduktiv.
    • Kein Multitasking. Das ist wahrscheinlich für alle, die ein iPhone besitzen das größte Problem. Die Schwierigkeit bei Multitasking ist die Entscheidung, wie viel Multitasking auf einmal möglich ist. Ich schätze, dass hier in der 4. iPhone-OS Version ein Update kommt, welches Multitasking erlaubt. Dieses könnte dann auf spezielle oder Apple-eigene Apps limitiert sein. Auch hier möchte Apple lieber iTunes als beispielsweise Spotify im Hintergrund laufen sehen.
    • “Fehlende” Hardware wie Kamera, USB und SD-Karten Anschlüsse sind ärgerlich, aber typisch Apple.
    • Als Couch Computer finde ich es genial, auch der Preis ist wirklich gut. Werd ich es kaufen? Keine Ahnung, ich hab ein Netbook (und liebe es) und noch mindestens 3 Monate Zeit.

    Wer ist die Zielgruppe?

    Nerds, die gerne basteln und verrückte Sachen installieren, sind nicht die Fokus dieses Produkts. Vielmehr ist eine sehr große Gruppe im Mainstream der ideale Kunde. Solange Mails, Photos und das Internet funktionieren (und das auch noch in hoher Auflösung), ist es recht einfach, an eine breite Masse zu verkaufen.

    Ich glaube vor Allem, dass genau diese Zielgruppe viel leichter zu überzeugen ist, im iTunes Store Videos, Musik und Bücher zu laden und dafür ordentliche Preise zu bezahlen. Die Bastler und Frickler kennen RSS, Bittorrent und jede Menge freier Services. Meine Eltern, weniger Tech-orientierte Freunde und Verwandte sind hingegen vollkommen zufrieden, wenn alles funktioniert und man dafür eben ein paar Euro mehr ausgibt. Das ist vielleicht das interessanteste am iPad – die Fokussierung Apples auf die am Besten zu kontrollierende Zielgruppe, für die das komplettangebot des iTunes Stores vollkommen aufgeht.

    Weniger offen, mehr Geld

    Keine Frage, dass sich Apple hier immer weiter von offenen Ökosystemen wegbewegt, was mir überhaupt nicht gefällt. Ich finde das schädlich für “das Internet” insgesamt, kann aus wirtschaftlichen Gründen aber nur über diese geniale Positionierung und Fokussierung staunen.

  • Nachtrag Verlage und iPhone Apps

    Ein netter Artikel in der Süddeutschen zu den Hoffnungen der Verlage bezüglich der Applikationen.

    Medienforscher Ruß-Mohl hält diese Einschätzung für falsch. Er empfehle den Anbietern von Qualitätsjournalismus “nachhaltig”, auf den neuen Markt zu setzen. Der könnte noch attraktiver werden, wenn Apple Ende Januar tatsächlich sein Riesen-iPhone präsentiert. Der Lesekomfort dürfte sich damit noch einmal deutlich erhöhen – und in Verlagen neue Phantasie auslösen.

    via iPhone: Verleger hoffen – Wie ein Tropfen im Ozean – Computer – sueddeutsche.de.

    Gestern habe ich beschrieben, warum die Inhalte-Eigner gegen Apple in diesem Fall wohl den Kürzeren ziehen dürften.

  • Das Tablet wird kein e-Book Reader

    Durch meine Arbeit bei einem Verlag und durch meinen nicht geringen Konsum von Büchern komme ich ziemlich häufig ins Grübeln, wie die Zukunft des Lesen aussehen wird. Da ich zusätzlich auch noch ein Gadget-Fan bin und die Entwicklungen der technischen Möglichkeiten verfolge, habe ich mich einmal hingesetzt und mir über die jetzige Situation und das, was da wohl kommen wird, Gedanken gemacht.

    Zielgruppen und Inhalte haben jeweils passende Medien

    Im Sinne der Argumentation muss man verschiedene Medien und Leser unterscheiden: Momentan gibt es “Heavy Leser” (zu denen ich mich selber zähle), die täglich viele Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Blogs oder andere online-Medien lesen, kaufen, speichern oder ins Regal stellen. Im anderen Extrem gibt es den “Light Leser”,  der dann liest, wenn er muss, also im Beruf, oder im Urlaub, wenn er mal zu einem Buch oder anderem kommt. In der Mitte findet man den Leser, der sich entweder in einige wenige Medien verstärkt vertieft (der Zeitschriften- oder  Zeitungsleser, Blogleser oder Bücherfan) oder von allem ein wenig hier und da konsumiert. Dieser Mittelfall trifft den Hauptteil der Konsumenten, muss aber im Sinne dieses Artikels nicht weiter eingegrenzt werden.

    Auf der Medienseite ist vor allem in der Länge (und “Tiefe”) der Texte und der Frequenz oder Aktualität zu unterscheiden. Logischerweise verlangen Bücher und aufwendig recherchierte Artikel in Zeitungen und Zeitschriften eine sehr Text- und Lesbarkeits-orientierte Darstellung in Medium und Formatierung. (Fach-) Nachrichten müssen besonders einfach und schnell zu überfliegen sein, im Zweifelsfall aber auch die Möglichkeit bieten, einer Sache tiefer auf den Grund zu gehen (siehe Handelsblatt-Relaunch). Boulevard- und “Entertainment”-Nachrichten (im Sinne von unterhaltsamem Lesen) werden mit vielen Bildern unterstützt und erlauben ein einfaches “Skimmen” ohne große Konzentration.

    Die heutigen (Print-) Medien haben sich in vielen Jahren an diese Zielgruppen und Inhalte angepasst und sind Meister ihres Faches. Ich halte persönlich nichts von Aussagen wie “Zeitung gelesen wird immer” oder auch “Ich brauche das haptische” (mein Favorit). Diese Standpunkte übersehen die Realität – es wird sich etwas ändern, weil wir uns an elektronische Medien gewöhnt haben und eine Trennung der Inhalte langsam nicht mehr akzeptieren (“Print ist doch eh tot” zählt aber auch nicht, damit das klar ist. Natürlich wird es Zeitungen und Bücher weiterhin geben).

    Status Quo – erste Schritte zur Konvergenz und Early Adopter

    Momentan gibt es online-Darstellungen eigentlich sämtlicher Tages- und Wochenzeitungen, Magazine haben ihre Websites und ergänzen dort oft ihre Inhalte. Beinahe alle Inhalte der Kategorie “Nachrichten” sind online erhältlich, ob nun frei oder gegen Bezahlung. Bücher können auf e-Readern gelesen werden und dank Mobilfunktechnologie überall auf der Welt “eingekauft” werden, zum Beispiel durch die Whispernet-Technologie von Amazon. Auch auf den Mobiltelefonen ist es (vor Allem natürlich durch Apple) mittlerweile möglich, Bücher, Magazine und Zeitungen zu lesen. Meistens sind die Nutzer von e-Books und Nachrichten-Apps heute aber noch die absoluten Heavy-Leser. Der Großteil der Bevölkerung bleibt bisher beim Print-Produkt.

    e-Reader sind noch in den Kinderschuhen, so hat Amazon 2009 erst die zweite Version des Kindle vorgestellt, mit angeschlossenem Bücherladen und weltweitem, freiem, Netzzugang. Sony hat bereits seit einigen Jahren e-Reader im Angebot, die Adaption hält sich jedoch bis heute in Grenzen. e-Reader sind vor natürlich vor Allem für lange Texte und Vielleser interessant, da sie ihre Stärken in diesem Bereich ausspielen können und ihre Schwächen insgesamt zu vernachlässigen sind. Der Schlüssel ist hierbei das Display auf Basis von e-Ink, das eine Darstellung ohne das ermüdende Hintergrundlicht eines LCD-Displays erlaubt. Die Pixel richten sich bei jedem Ladevorgang entweder Schwarz oder Weiß aus, so dass das Resultat sehr nah an eine gedruckte Seite kommt. Ryan Singer hat in einem Blogpost erklärt, warum Vielleser die Probleme wie eine langsame Ladezeit bei neuen Büchern und das problematische Tippen auf der Kindle-Tastatur akzeptieren – Das Leseerlebnis ist einfach gut genug, um diese Faktoren zu übersehen (What’s the suckage to usage ratio?, Ryan Singer, Signal vs. Noise Blog). e-Reader sind ein absolutes Single Purpose Device, wie Spiegelreflexkameras für Fotografen sind sie also vor allem “Leseprofis” und Heavy Reader gedacht (Hunderte von Büchern in der Tasche, direkte Verfügbarkeit, elektronisches Mark-up und Kommentieren, etc.).

    Aufgrund bestehender Probleme (langsame Verbindungen, mühsames Laden neuer Texte, hoher Preis), aber auch aufgrund des meist nicht ganz “offenen” Designs der Lesegeräte (keine RSS-Feeds, nicht alle e-Reader erlauben das Hochladen beliebiger Formate, etc.) sind die Geräte weder für Wenigleser noch für Nachrichtenjunkies oder Blogleser interessant. Vor allem Die Leser, die sich an die Möglichkeiten gewöhnt haben, die ein einfacher Browser beim Lesen von Blogs und Nachrichtenseiten bietet (Kommentieren, Bookmarken, Schnell Viel Lesen), kommen hier nicht auf ihre Kosten und Verzichten auf die positiven Effekte beim Lesen von langen Texten.

    iPhone-Applikationen reichen zum Lesen von Häppchen und zum schnellen überfliegen von meist kurzen Texten. Weder der Bildschirm noch die Größe erlauben das gemütlich Lesen von langen Texten. Die Nachteile des Computer-LCDs werden hier verstärkt, auch wenn manch einer behauptet, ein iPhone wäre alles, was er zum Lesen brauche.

    iTunes und das Tablet sollen es richten

    Seit Monaten wird über das wohl kommende Tablet von Apple spekuliert, welches eine Art Riesen-iPhone sein soll (ca. 10 Zoll Touchscreen, alles Andere ist noch Spekulation), mit dem man im Internet Surfen und Medien aller Art konsumieren können soll. Es wird wohl Ende Januar 2010 vorgestellt werden und dann im Laufe des Frühjahrs auf den Markt kommen. Ich möchte nicht auf die verschiedenen Spekulationen eingehen, auf welche Art und Weise unser “Personal Computing” revolutioniert werden soll (das können Andere besser und informierter), sondern mich auf die wahrscheinlichen Gegebenheiten für die Verlage und Content-Produzenten fokussieren.

    Viele Inhalte-Inhaber freuen sich auf das Tablet von Apple, da ihnen wohl nach Vorbild des App Stores und iTunes eine Plattform geboten wird, die es erlaubt, kontrolliert und mit einem digitalen Rechtemanagement versehen, die eigenen Inhalte zu verbreiten. Verschiedene Verlage experimentieren jetzt schon mit iPhone-Apps, die zum Beispiel Abonements und häppchenweises Kaufen von Inhalten ermöglichen. Nun wird spekuliert, ob für das neue Tablet der Inhalt des iTunes Store aufgebohrt wird, um auch Texte anzubieten, die auf dem Tablet schön dargestellt werden könnten.

    Ich halte das, zumindest nach Vorbild der Musik-Abteilung, für sehr unwahrscheinlich. Im Fall von iTunes hat Apple hier mit wenigen Major-Labels zu tun, die einen großen Anteil des Marktes beherrschen. Nach Einigung mit den großen Labels musste iTunes sich nicht mehr um Verhandlungen kümmern, um den Store weiter erfolgreich zu machen. Durch das Vorhandensein der kritischen Masse auf beiden Seiten (Content und Nutzer) mussten alle kleinen Labels sich mit den gleichen (oder schlechteren) Konditionen zufrieden geben, wie die großen Labels. Anfang 2009 hat Apple den Inhalt zu ca. 80% auf DRM-freie Formate umgestellt, mittlerweile gibt es kein DRM mehr. Die Labels hatten bei Apples Verhandlungsstärke keine Chance, das zu verhindern.

    i don’t think so

    Im Verlagsbereich gibt es keine ähnliche Monopolstellung, vor allem nicht weltweit. Apple wird es sich also schenken, mit allen Verlagen einzelne Verhandlungen zu führen. Stattdessen wird meiner Meinung nach entweder ein Standard-Modell eingeführt oder alle Inhalte werden durch Applikationen im App Store an den Endkunden gebracht. Die letzte Variante halte ich dabei für wahrscheinlicher. Das Tablet wird nach dem unglaublichen Erfolg des App Stores eines ähnlich eng kontrollierte Infrastruktur bekommen wie das iPhone (Warum ich gegen ein solches zentral kontrolliertes System bin, habe ich hier geschrieben). Ob technisch nun eine Art iPhone Betriebssystem oder ein volles OSX darunter liegt, ist dabei egal – es wird wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegen. In beiden Fällen bekommt Apple die aus der Veröffentlichung von Applikationen gewohnten 30% des Umsatz direkt ausgezahlt, dafür stellt es sein Abrechnungssystem und die Distribution zur Verfügung.  Die Inhaber der Texte müssen sich also mit diesem Modell herumschlagen, ob sie wollen oder nicht.

    Aufgrund dieser Entwicklungen werden andere Anbieter und Hersteller mit ihren Produkten neben Apple ohne Zweifel weiterhin bestehen können. Verschiedene Distributionsmechanismen und Endgeräte bieten den Verlagen und Autoren Wege, Ihre Inhalte zu verbreiten, auch ohne Apple. Der Fokus von Apple ist sowieso klar: es geht hauptsächlich um die breite Masse, also Nachrichteninhalte und Magazine. Diese kann man ideal mit einem dedizierten Apple-Format (ergo durch iTunes) oder in eigenen Applikationen (ergo Appstore) darstellen.

    Ich bin auch weiterhin der Meinung, dass die heutigen e-Reader und zukünftige Weiterentwicklungen ein tolles Angebot für Vielleser darstellen. Der kleine Formfaktor und die angenehme Ansicht sind zwei Punkte, die mich davon überzeugen. Ich warte allerdings noch auf einen e-Reader, der es mir erlaubt, neben Büchern auch Blogs und Nachrichten zu lesen, wie ich es heute im Browser tue. Das bedeutet: schnell, mit Funktionen wie Kommentieren, Bookmarken, Weiterleiten und Markieren. Bis es so weit kommt, warte ich auch gerne noch ein bisschen.

    EDIT: kurzer Nachtrag hier.

  • Besser kann ich es auch nicht sagen

    The best way to learn good writing is to write a lot.

    via How the Internet Changed Writing in the 2000s – GigaOM.

    Genau der Grund, warum ich schreibe. Seit ich lesen kann habe ich jeden Text verschlungen, sicherlich ein guter Grundstock zum Schreiben. Wichtig ist aber wie bei Allem die Übung, und die kommt nur beim Schreiben selbst. Deswegen habe ich mir zum Ziel für 2010 gesetzt, öfters zu bloggen und auch mehr privat zu schreiben – auch mit dem Stift.

    Johannes hat mich zu einem Zitat geleitet, das noch etwas weiter geht:

    But most importantly, I’m freely expressing my ideas in public, which helps me clarify my thoughts, enhance and alter my views, and improve my writing over time.

    via What i expect, Marco Arment

    Wenn man etwas in den öffentlichen Raum schreibt, überlegt man sich ein paar mal, was denn dabei rauskommt. Man lernt, seine Gedanken in einen Rahmen zu packen und ein Ziel zu finden. Zum Beispiel, zu erklären, warum man denn so ein Blog schreibt.

    Anders lernt man das nicht. Übung = Erfahrung. Ziemlich einfach.

  • WordPress Permalinks bei Host Europe

    Nach einigen Problemen hab ich es nun endlich geschafft, bei meiner WordPress-Installation die “hübschen” Links anzuschalten. Diese sind laut meinen SEO Consultants David und Marco absolut unumgänglich, wenn es um Reichweite und Monetarisierung geht (wie hier also).

    Der Trick lag ganz einfach in der Verlegung der WordPress-Dateien in ein eigenes Unterverzeichnis. Das kann bei Host Europe auch direkt als Ziel für die URL angegeben werden, also entfallen sämtliche Kopfschmerzen beim Umzug. Einfach in den neuen Ordner verschieben, Domain ummappen, 10 Minuten warten und los geht’s.

    EDIT: Pretty Permalinks sind bei Host Europe nur ab dem “Webpack L” möglich, da man vorher keine htaccess Dateien editieren kann.

  • Leseproben aus der Winterpause

    Ich bin also mal wieder zum Lesen gekommen. Den neuen halben Meter Holz habe ich noch nicht geschafft, aber hier schon mal ein paar Kleinigkeiten.

    Paraguay, Peace Corps und Poesie

    Back in the room it takes a little bit longer to get dressed today. I stumbled across a shirt in the bottom of my bag I haven’t wore yet. It’s the last thing I have that still smells like “home” – or at least like Publix Free ‘n Clear Detergent. I take a few minutes to debate whether to wear it or not. I settle on that it’s not getting any fresher, throw it on, along with pants I’ve been wearing for the past few days, and make my way to the kitchen.

    Mein Freund Kevin ist für ein paar Jahre mit dem Peace Corps in Paraguay. Er schreibt über das neue Leben, den Luxus von kalten Bier und ist wirklich zu empfehlen.

    Katzeklo und Karriere

    Talula sieht mich aus der Küche mit den dreckigen Stiefeln und schmeißt in Rage ein Beil, mit dem sie immer die Hühnchen für die Paella zerteilt, nach mir. Ich ducke mich, zu spät, das Beil steckt in meiner Stirn. Sie schreit wie am Spieß, das wollte sie doch nicht. Wenn ich nicht immer so cool wäre, wäre sicherlich schone in Unglück passiert. Ich nehme das Beil raus und haue es in das Sofa, es hat einen Rand aus Holz, so ein Chippendale-Teil. Meine Stirn nähe ich selber. Mit der Reisenähmaschine.

    Helge Schneider in seiner “überdachten” Biographie Bonbon aus Wurst. (Amazon)

    Verklemmte Freiheit

    Private ownership usually creates wealth. But too much Ownership has a different effect – it creates gridlock. Gridlock is a free market paradox. When too many people own pieces of one thing, cooperation breaks down, wealth disappears, and everybody loses.

    The Gridlock Economy von Michael Heller hatte ich vor einiger Zeit begonnen und konnte es nun zu Ende lesen. Eine sehr tiefgründige Analyse über Probleme wie die “Anticommons”, die zum Beispiel in der Musik- und Filmindustrie nach neuen Lösungen schreien. Sehr zu empfehlen. (Amazon)