Author: Philipp

  • Design von Pitch-Präsentationen

    Bei der Vorbereitung von Finanzierungsrunden müssen Gründer immer wieder ihre Story erzählen. Das Wichtigste bei der Unternehmensvorstellung sowohl auf Veranstaltungen als auch in Meetings mit Investoren ist in schnell geklärt:

    • Kurze, klare Vorstellung der Firma und des Geschäftmodells. Kurz und prägnant sollten die Grundlagen erklärt werden.
    • Kurze Einführung in die Problematik der Kunden und eine Erklärung der Lösung. Am besten ist es, wenn der Zuhörer sich so in die Lage des Kunden versetzen kann und die Lösung versteht. Idealerweise ist diese natürlich auch auf geschäftlicher Seite genial gestrickt (wirklich innovative Geschäftsmodelle sind selten, aber hochinteressant).
    • Darstellung von Metriken, die die Firmen bereits einsetzen oder planen. So können die wichtigsten Stellgrößen demonstriert werden, natürlich in Verbindung mit der passenden Herleitung und Signifikanz für das Unternehmen. Wichtig auch für die Finanzplanung.
    • Vergangenheit und Zukunft. Oft wird vergessen, neben der Vision auch die bisherige Entwicklung zu demonstrieren. Diese gibt aber oftmals einen viel besseren Einblick in die tatsächliche Qualität und Motivation des Teams. Hier macht auch eine Beschreibung der Hintergründe der Gründung Sinn.
    • Formelles. Team, Bestehende Gesellschafter, Finanzierungsbedarf und Zeitplanung der Finanzierungsrunde.

    Wenn diese Themen enthalten sind, kommt man schon ein ganzes Stück weiter. Dass man dann noch ein wenig auf das Design der Slides und ein gebügeltes Hemd achtet (Presentation Skills sind natürlich vollkommen egal), ist ja wohl logisch.

    Eine gute Präsentationen zum Thema von Hiten Shah (Kissmetrics), die Pitch-Präsentation von Mint.com:

    Auch gut: “How to give a VC a hard on” von Dave McClure, der schöne bunte Blogposts schreibt und dessen Präsentationen zum Thema Metrics alles toppen, was es gibt.

  • Frische Bookmarks vom 14.03. bis 15.03.

    Artikel des Tages

    • NOVA | The Pluto Files | Hate Mail from Third Graders (non-Flash) | PBS – Die Nasa bekommt Hate Mail von Kindern, die ihren Pluto vermissen. “Dear Mr. Scientist, […] we just have to get over it. It's science.”
    • Making the Case for iPad E-Book Prices – NYTimes.com – Ein gutes Beispiel, wie digitale Buchpreise zustande kommen und die einzelnen Akteure verdienen. Ein ähnliches Problem haben die Verlage im Zeitungsbereich. Die Vertriebskosten sind im Netz weitaus geringer, allerdings müssen die hohen Fixkosten des Print noch eine lange Zeit getragen werden. Ein klassischer Paradigmenwechsel, der durch Innovation zustande kommt, dagegen kann man sich als “Incumbent” nicht wehren.
    • Wooden 1210 – Mein Plattenspielerprojekt geht weiter. Mein erster Motor-Prototyp läuft! Ich habe beim Design ziemlich viel falsch gemacht, der nächste wird also weitaus besser und evtl. schon nah am finalen Ergebnis.

    Ich nutze das Postalicious Plugin, um meine täglichen Bookmarks hier abzugleichen. Kommentare sind wie immer willkommmen.

  • Ich bin im Fernsehen!

    Ein Shotgun-Interview mit meiner Wenigkeit bei den Live Shopping Days im Januar zum Thema e-Commerce.

    Viele Ähs und Ausserdems, ansonsten hab ich zum Glück nicht so viel Quatsch erzählt.

  • Frische Bookmarks vom 11.03. bis 14.03.

    Artikel des Tages

    • lovemachine » Blog Archive » On The End of Offices – Büro ohne Büro: Einfach kein Büro mieten und dafür in Cafes, Lobbys und anderen netten Orten arbeiten. Hört sich zwar gut an, ist aber sicherlich nciht für jeden 100%ig durchzuführen. Das die heute übliche Office-Kultur einen Neustart braucht, ist wohl ziemlich klar.
    • Investor Signaling (Adding to Chris Dixon) – Continuations – Ein sehr wichtiger Hinweis, gerade auch für Deutschland: Erst einen Deal mit einem Lead investor klären, dann eventuell Co-Investoren ansprechen (bzw. konkretisieren). “Wir brauchen nur noch einen Lead-Investor” kommt nicht so gut an.
    • Can all European countries be like Germany? – Wenn die anderen mehr so sind wie wir, können wir dann vielleicht ein Bisschen anders sein?
    • Why did Nick Denton truncate Gawker’s RSS feeds? – abgekürzte Feeds finde ich unpraktisch, da sie meiner Routine nicht entsprechen (im Reader sharen und automatisch in Blogposts und Bookmarks einfügen). Ich denke nicht, dass ich einen Großteil der Leser mit einem kurzen Feed verlieren würde – die Zugriffzahl nimmt stark zu, wenn ich mal blogge. das bedeutet, dass viele Leute Artikel aus dem Reader öffnen und auf der Seite lesen. Kommentare sind in vielen Fällen ja ein großer Mehrwert, der mich oft selbst auch auf die Seiten treibt, trotz vollen RSS Feeds.

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  • Groupon oder Location?

    Gerade bin ich auf Twitter durch Martin Weigert auf eine interessante Frage gestoßen: Sind Location-based Services oder Groupon Clones momentan der größere Hype? Ich glaube, das ist relativ einfach zu beantworten.

    Groupon und seine Nachahmer machen mit gefühlt limitierten Sonderangeboten gute Umsätze mit Coupons für Restaurants und Service-Angebote. Das Geschäftsmodell ist interessant, da man mit negativem Kapitaleinsatz (Kunden zahlen, bevor die Leistung erbracht wird) neue Möglichkeiten in Sachen Finanzierung finden kann. Insgesamt ist es aber keine grundlegende Innovation – Gutscheinbücher existieren schon lange und werden so nur ergänzt, nicht verdrängt (wo ist eigentlich der Groupon Klon der Gutscheinbücherverlage?).

    Das einzige Pendant zu Ortsbasierten Services wie Foursquare (ich “checke” bei einzelnen Orten ein, um meinen Freunden mitzuteilen wie cool ich bei Starbucks Kaffee trinke) ist eine Postkarte. Daher würde ich hier schon viel eher von einer echten Innovation sprechen: Die neuen Technologien, die endlich anwendbar sind (GPS, mobiles Internet, etc.) ermöglichen diese Art von Interaktion erst heute, auch wenn die Ideen dazu schon vor einiger Zeit auf dem Markt waren (Bluetooth-versehene Plakate und lokale Werbung zum Beispiel). Geschäftsmodelle, die hiermit möglich sind, werden so sicherlich noch viele Blüten tragen, man kann von einer ganzen neuen Generation von Startups ausgehen. Da ist die Hoffnung beim Couponing eher begrenzt (zugegeben, eine ganze neue Generation gibt es da auch schon).

    Interessant sind jedoch auch beide Ideen in Kombination. Es geht nicht unbedingt um Gruppenkauf oder Massen-Checkin, sondern vielmehr um die Möglichkeiten die traditionelle Gutschein und Treuemodelle bieten. Im Prinzip sind nämlich sowohl Groupon als auch Foursquare reine ortsgebundene Werbemaßnahmen. Das haben vor ca. 2 Jahren schon ein paar gute Jungs versucht, aber Timing ist eben alles.

  • Frische Bookmarks vom 09.03.

    Artikel des Tages:

    Ich nutze hier das Postalicious Plugin, um meine täglichen Bookmarks abzugleichen. Das automatische Posten von Delicious Links (links for…) finde ich nicht genügend anpassungsfähig, daher bin ich gewechselt.

    Wie findet Ihr solche automatischen Listen? Ich hoffe, genügend Interessante Artikel zu finden und werde natürlich nicht täglich posten.

  • links for 2010-03-08