Author: Philipp

  • WordPress Permalinks bei Host Europe

    Nach einigen Problemen hab ich es nun endlich geschafft, bei meiner WordPress-Installation die “hübschen” Links anzuschalten. Diese sind laut meinen SEO Consultants David und Marco absolut unumgänglich, wenn es um Reichweite und Monetarisierung geht (wie hier also).

    Der Trick lag ganz einfach in der Verlegung der WordPress-Dateien in ein eigenes Unterverzeichnis. Das kann bei Host Europe auch direkt als Ziel für die URL angegeben werden, also entfallen sämtliche Kopfschmerzen beim Umzug. Einfach in den neuen Ordner verschieben, Domain ummappen, 10 Minuten warten und los geht’s.

    EDIT: Pretty Permalinks sind bei Host Europe nur ab dem “Webpack L” möglich, da man vorher keine htaccess Dateien editieren kann.

  • Leseproben aus der Winterpause

    Ich bin also mal wieder zum Lesen gekommen. Den neuen halben Meter Holz habe ich noch nicht geschafft, aber hier schon mal ein paar Kleinigkeiten.

    Paraguay, Peace Corps und Poesie

    Back in the room it takes a little bit longer to get dressed today. I stumbled across a shirt in the bottom of my bag I haven’t wore yet. It’s the last thing I have that still smells like “home” – or at least like Publix Free ‘n Clear Detergent. I take a few minutes to debate whether to wear it or not. I settle on that it’s not getting any fresher, throw it on, along with pants I’ve been wearing for the past few days, and make my way to the kitchen.

    Mein Freund Kevin ist für ein paar Jahre mit dem Peace Corps in Paraguay. Er schreibt über das neue Leben, den Luxus von kalten Bier und ist wirklich zu empfehlen.

    Katzeklo und Karriere

    Talula sieht mich aus der Küche mit den dreckigen Stiefeln und schmeißt in Rage ein Beil, mit dem sie immer die Hühnchen für die Paella zerteilt, nach mir. Ich ducke mich, zu spät, das Beil steckt in meiner Stirn. Sie schreit wie am Spieß, das wollte sie doch nicht. Wenn ich nicht immer so cool wäre, wäre sicherlich schone in Unglück passiert. Ich nehme das Beil raus und haue es in das Sofa, es hat einen Rand aus Holz, so ein Chippendale-Teil. Meine Stirn nähe ich selber. Mit der Reisenähmaschine.

    Helge Schneider in seiner “überdachten” Biographie Bonbon aus Wurst. (Amazon)

    Verklemmte Freiheit

    Private ownership usually creates wealth. But too much Ownership has a different effect – it creates gridlock. Gridlock is a free market paradox. When too many people own pieces of one thing, cooperation breaks down, wealth disappears, and everybody loses.

    The Gridlock Economy von Michael Heller hatte ich vor einiger Zeit begonnen und konnte es nun zu Ende lesen. Eine sehr tiefgründige Analyse über Probleme wie die “Anticommons”, die zum Beispiel in der Musik- und Filmindustrie nach neuen Lösungen schreien. Sehr zu empfehlen. (Amazon)

  • Neue About Page

    Habe mal meine About-Seite aktualisiert und inhaltlich ausgearbeitet. War auch Zeit.

  • You need to read this blog.

    If you are interested in high-level analyses and short newsbits about Apple, you absolutely HAVE to read “Daring Fireball”. Not only does John Gruber seem to have great connections to insiders, he also takes apart other people writing about speculativ items such as the upcoming “tablet” from Apple. Here’s his take:

    Put another way, let’s say instead of a MacBook and an iPhone, you’ve got an iMac and an iPhone, but you also want a portable secondary computer. Today, that portable from Apple (portable as opposed to the iPhone’s mobile) is a MacBook. With The Tablet, you’ll have the option of a device that will more closely resemble the iPhone than the iMac in terms of concept and the degree of technical abstraction.

    via Daring Fireball: The Tablet.

    A colleague and me had these discussions for a couple of months now, so i am very interested in what Apple unveils next. There is an event coming up in February, maybe we will see what happens.

  • Heavy User sind die beste Vorhersage

    Ein würdiges Zitat zum Jahresanfang:

    Amazon and the Kindle have killed the bookstore. Why? Because people who buy 100 or 300 books a year are gone forever. The typical American buys just one book a year for pleasure. Those people are meaningless to a bookstore. It’s the heavy users that matter, and now officially, as 2009 ends, they have abandoned the bookstore. It’s over.

    When law firms started switching to fax machines, Fedex realized that the cash cow part of their business (100 or 1000 or more envelopes per firm per day) was over and switched fast to packages. Good for them.

    via Seth’s Blog: It’s not the rats you need to worry about.

    Es geht hierbei natürlich darum, wie wichtig die Heavy User für ein Geschäftsmodell an sich sind. Bei vielen Modellen sind sie diejenigen, die gleichzeitig unnatürlich hohe Kosten verursachen. Wenn also per Abo oder Flatrate abgerechnet wird, ist ein Paradigmenwechsel nicht ganz so dramatisch wie bei Volumenmodellen.

    Ein gutes Beispiel ist im TK-Bereich zu finden: große Firmen bauen um auf VOIP-Anlagen, um Telefonkosten zu sparen. Bei kleineren Firmen sind die Telefonkosten insgesamt zu vernachlässigen, in größeren Konzernen sieht das anders aus. Die Telefongesellschaften verlieren ihre besten Kunden (Großer Kunde = wenig Aufwand, hoher Umsatz) und müssen schließlich selber die Preise senken bzw. Alternativen anbieten.

    Die Telefonpreise sind unten und mittlerweile fast vollkommen auf Flatrates umgestellt. Bei den niedrigen Minutenpreisen ist es für die Anbieter meist günstiger, ein ordentliches Dauerschuldverhältnis aufzubauen, als sich einen Preiskampf im Detail zu leisten.

    Eine kleine Vorhersage für 2010: das Festnetz wird noch unwichtiger, VOIP kommt auf Smartphones und Datenflatrates werden als Alternative zum DSL-Anschluss noch interessanter. Early Adopter haben es vorgemacht, die Masse wird ebenfalls in diese Richtung gehen (Ausnahmen 100mBit DSL, Heimkino, etc.).
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    Sonst so? Werde ich öfters mal Zitate bloggen und meine Meinung dazu sagen. Meine Shared Items (–>) liest nämlich eh keiner. Da ich mich von Buchstaben ernähre, macht das Ergebnis vielleicht sogar was her.

  • So long, folks.

    Seeya next year, you’ve been kind to me.

  • links for 2009-12-15