Author: Philipp

  • Ein paar Beispiele für gutes Timing

    In letzter Zeit kam das Thema Timing immer wieder auf: Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Startups hauptsächlich aus der Kombination “Gutes Produkt” plus “Timing” erfolgreich sind. Das merkt man heute in vielen Bereichen – viele Ideen und Umsetzungen gab es schon früher:

    • Places, Loopt und Brightkite waren nur wenige Jahre bzw. Monate zu früh, um den Wahnsinnshype um die jetzigen Location Based Services zu verpassen.
    • Musikstreamingangebote haben auch vor einiger Zeit existiert. Die Bereitschaft, für Musik zu zahlen in Verbindung mit der Verbreitung von Smartphones ist hier ein Knackpunkt (auf iPods konnten Songs nicht verschlüsselt gespeichert werden, Playsforsure war ein Marketing-Desaster).
    • Riesige E-Commerce Märkte treffen auf Finanzkrise – auf einmal scheint TV-Werbung zu funktionieren (und bezahlbar zu sein – im CPO Modell).
    • Bezahlter Content trifft auf Abrechnungsmöglichkeiten und kontrollierte Softwareumgebung (muss man nicht mögen, klappt aber ganz gut).

    Es gibt viele weitere Märkte, wo ein Durchbruch nicht allzu weit entfernt sein sollte, so dass neue Geschäftsmodelle funktionieren werden. Meist sind es Infrastrukturelle oder ähnliche Themen, die die Marktgröße vorher beschränkt haben. Zumindest im digitalen kommen wir in Deutschland nun endlich auch auf ein Level, das dieses Thema einfacher macht. Ich habe ja schon gesagt, dass sich in 2010 viel tun wird

  • Frische Bookmarks vom 23.04.

    Artikel des Tages:

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  • How to be an Investment Guru

    I almost never post videos, but this interview between Mike Arrington and Ron Conway ist too good to miss. Ron Conway is probably the most active business angel in the Valley and this is how he works.

    Here is the corresponding article on Techcrunch: Ron Conway’s SVAngel Closes $20 Million Venture Fund. He Tells Us How He’ll Invest It.

  • Frische Bookmarks vom 09.04.

    Artikel des Tages:

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  • Reporting und Statusberichte für junge Startups

    Reporting, Controlling und Buchhaltung sind für viele Gründer ein Reizthema. Klar, diese Dinge halten vom Geschäft ab und dienen nur indirekt dem Unternehmensziel. Wenn ein Investor einsteigt, müssen meistens zusätzliche Daten erfasst oder kontrolliert werden. Statt dem monatlichen Kampf mit der Buchhaltung (die man meiner Meinung nach outsourcen sollte) kann man aber das Reporting auch so entwickeln, dass es intern und für die Investoren einen absoluten Mehrwert bietet.

    Warum Reporting?

    Neben einem Finanzreporting (wozu ich hoffentlich auch noch einen Post schreiben werde) macht es für Unternehmen Sinn, ein qualitatives oder “umgangssprachliches” Reporting zu etablieren. Die Zahlen sind oftmals für Finanzinvestoren essentiell, die restlichen Informationen sind aber mindestens genauso wichtig – vor allem, wenn es sich um ein Startup in einer noch frühen Firmenphase handelt. Auch vor einem ersten Investment durch einen institutionellen Investor wollen alle Beteiligten über die aktuelle Situation Bescheid wissen. Informationen werden täglich per Telefon und Mail verbreitet, gehen dann in Retrospektive aber oft verloren.

    Das umgangssprachliche Reporting soll einen klaren Überblick über alle wichtigen Bereiche des Unternehmens geben. Die genauen Inhalte sind natürlich von Firma zu Firma unterschiedlich, passen aber grob in die gleichen Kategorien. Die Informationen sollten leicht verständlich sein und dem Lesenden ermöglichen, einen recht tiefen Einblick ins Unternehmen zu gewinnen. Wenn ein Finanzreporting besteht, solten die wichtigsten metriken übernommen werden, um das Verständnis zu vereinfachen. Insgesamt hört sich das schlimmer an, als es ist: Pro Monat kommen meist nicht mehr als 2-3 Seiten zusammen.

    Genutzt wird der Statusbericht dann zum Beispiel als Vorbereitung auf den monatlichen Statuscall oder vor Gesellschaftertreffen. Bei guter Handhabung leitet sich eine Agenda für ein Meeting automatisch aus dem Aufbau des Dokuments ab und erleichtert durch eine wiederkehrende Reihenfolge die Eingewöhnung.

    Bonus: Bei der Kapitalsuche macht eine bestehende Übersicht echt Eindruck!

    Wichtig

    Folgend habe ich eine Übersicht zu den wichtigsten Themen. Zum einfachen Einsatz habe ich das Dokument in Google Docs freigegeben. Grundlage eines solchen Dokumentes ist selbstverständlich das nötige Vertrauen unter den Gesellschaftern, um auch Probleme und verfehlte Ziele besprechen zu können – das sollte aber zwischen Gesellschaftern sowieso vorhanden sein. Zusätzlich möchte ich noch klarstellen, dass ein solches Reporting in den meisten Fällen vom Investor gefordert wird, oftmals natürlich nach seiner eigenen Vorstellung. Das vorliegende Beispiel eignet sich also wahrscheinlich am besten für Teams, die kleine Investments von Friends und Family sowie von Business Angels bekommen haben. Mehr nach dem Break…

    (more…)

  • Frische Bookmarks vom 31.03. bis 08.04.

    Artikel des Tages

    • Interview: How to close an angel round – Venture Hacks – Wie man einen Business Angel zum Investment überredet. Venture Hacks at its best.
    • Charlie Rose – Mathias Döpfner, Chairman & CEO, Axel Springer – Mathias Döpfner, CEO Axel Springer: “i think every media executive should sit down and pray to thank steve jobs for saving the media industry.” Mal sehen, ob es wirklich dazu kommt – oder ob es ein trojanisches Pferd ist. Ich verfolge gerade auf mehreren Ebenen die Entwicklungen (als Gadget Fan, in Portfoliounternehmen und im Verlag) und bin sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
    • Veblen good – Wikipedia, the free encyclopedia – Die Definition von “überteuertem Quatsch” auf Wikipedia: Veblen goods are a group of commodities for which peoples’ preference for buying them increases as a direct function of their price, as greater price confers greater status, instead of decreasing according to the law of demand.

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  • New Design again

    I think this is more appropriate. Everybody loves Kittens.