Wie der stationäre Handel mich verloren hat

Ich bin gestern zur Vorbereitung meines Urlaubs in der Stadt gewesen, um die letzten Besorgungen zu erledigen. Vor dem Wochenende komme ich ja sowieso nicht dazu, und Samstag früh gehts in den Schnee.

Nachdem ich eine positive Erfahrung beim Sport-Outlet gemacht habe (Auswahl, Preise und “Studentenrabatt” beim Handschuhkauf ideal!), habe ich mich in die Innenstadt gewagt. Das Rasiererfachgeschäft hatte um 16:00 Ladenschluss, 3 Buchläden hatten alle Moleskine Notizbücher ausverkauft (“die bestellen wir zum Weihnachtsgeschäft”), bei Zara war eine 30-Minuten-Schlange (trotz vorhandenem Personal und weiteren Kassen) und der Arbeitsspeicher kostete glatt das doppelte (im Vergleich zur EIGENEN Internetseite). Achja, das größte Fotofachgeschäft Kölns hat keine UV-Filter mehr. Das war dann wohl nichts.

Also auf zu Saturn, wo ja zumindest die Technik GEIL und BILLIG sein soll. Denkste. Rasierer: Den etwas höheren Preis hätte ich ja verziehen, aber dass 2 ausgestellte Modelle erst in einer Woche wieder da sind, passt nicht zu einem Big Box Store. 40 Euro für 2GB RAM sind auch bei Saturn Standard. Die Monitore haben geänderte Seriennummern, um Preisvergleich zu verhindern. UV-Filter: Gibt es, aber den dreifachen Preis will ich dann doch nicht bezahlen.
Fazit: Ab auf die Couch, Amazon liefert am Dienstag.