Month: July 2009

  • links for 2009-07-21

  • links for 2009-07-17

    • Eine gute Übersicht über Google Voice bei Netzwertig. Leider ist das für uns ncoh etwas weiter weg von der Realität, mein Kommentar:

      Ein großes Problem für die Portierung nach Europa ist die unterschiedliche Gebührenstruktur in den USA. Dort beginnen alle Nummern mit einer Ortsvorwahl, daher sind Mobilnummern nicht von Festnetznummern zu unterscheiden. Das bedeutet in der Praxis, dass Gespräche auf Mobiltelefone vom Empfänger bezahlt werden müssen und der Anrufende meist keine Kosten hat. Es ist somit einfach, Anrufe weiter zu leiten (vor allem aufs Mobiltelefon), da die Kosten nicht vom Anbieter (in diesem Fall Google) gezahlt werden müssen (da FN-Anrufe de facto umsonst sind), sondern der Nutzer selbst die Kosten trägt.
      […] In Europa würden die Weiterleitungskosten aufgrund der Gebührenstruktur immens höher sein. […]
      Daher wird es wohl noch dauern, bis wir ein solches Modell zu einem ähnlich niedrigen Preis oder gar kostenfrei hier erwarten können.

      (tags: google voice apps)
  • links for 2009-07-10

  • Für Twitter-Nutzer: Topify

    Wer Twitter nutzt, kennt das Problem: bei neuen “Followern” bekommt man eine Mail, in der angekündigt wird, dass jemand nun bei den Tweets mitliest. In dieser Mail ist der Informationsgehalt über den neuen freund allerdings so gering, dass man sowieso noch einmal auf die Seite gehen muss, um mehr zu erfahren.

    Hier habe ich Topify entdeckt, was den Prozess sehr viel einfacher macht. Topify sendet eine Mail mit weitern Informationen, zum Beispiel die letzten fünf Updates, das Profilfoto und die Profilbeschreibung.

    Das Tollste ist allerdings die reply-Funktion, anhand derer man:

    • Zurückfollowen kann (per Reply auf die erste Follow-Mail)
    • Den User blocken kann (Zusatz “block” in der Antwort)
    • Private Nachrichten schicken kann (per Reply auf die “you are now also following…” Mail)
    • Auf private Nachrichten Antworten kann (klaro, per Reply auf eine provate Nachricht)

    Dafür muss man nur seine Kontaktemailadresse bei Twitter gegen eine persönlich generierte email Adresse austauschen und Topify bei Twitter autorisieren. Die Lösung ist simpel und elegant und nutzt die offene Natur der Twitter Architektur perfekt aus.

    Ein neuer Topify Follower.
    Ein neuer Topify Follower.
  • Immer halblang mit dem Chrome OS

    Das ist noch nicht Microsofts Untergang. Es gibt ungefähr drei Meinungen zu diesem Thema, die sind:

    Auf ungefähr diesem Niveau bewegt sich dann die Debatte im Netz, angefangen bei Spiegel Online bis hin zu Techcrunch.

    In der Realität ist es leider noch weit hin, bis es zu einem wirklich ausgewogenen Zustand in Sachen Betriebssystemen kommt. Windows wird zwar von dem einen oder anderen Bastler ausgetauscht, allerdings sind die meisten Nutzer noch so an ihr Wintel System gewöhnt, dass es Jahre dauern wird, bis sich hier die Zahlen drastisch verschieben. Die Linux Gemeinde kriegt richtig eins vor die Rübe, warum sollte jetzt noch ein Newbie Ubuntu oder Debian ausprobieren, wenn er die Linux Features “open Sauce” (also für Umme) und “1337 cred” (also kein Windoof, weil uncool und kein Mac, weil Yuppie) so einfach haben kann? Das war’s aber auch schon, schade drum.

    Meiner Meinung nach wird sich das Chrome OS seine Nische suchen, es wird sicherlich per USB zu booten sein, also leicht auf einem USB Stick mitzunehmen sein. Es ersetzt aber für zumindest die nächsten paar Jahre weder Windows noch Mac OS, da die andauernde Konnektivität (die für die Webapplikationen im OS notwendig ist) leider noch Wunschdenken ist. Native Applikationen sind in den meisten Fällen heute auch bei schneller (Kabel!) Verbindung noch nicht zu ersetzen, daher wird es on the go noch ein wenig länger dauern.

    Auf lange Sicht können auch die anderen Anbieter mit solchen Punkten punkten, vielleicht ist die 20% time bei Google bis dahin auch Vergangenheit. Bei 3M hat sie zumindest nur ein paar Jahre durchgehalten (dafür gab es Post its und undurchsichtige Laptopfolien, immerhin!). Den Jungs in Mountain View ist es zu gönnen, aber nur, wenn sie mich mal in die Kantine einladen. So einen Krusty Burger wollte ich immer schon mal essen:

    krusty burger

    (ja, es ist ein Donut, ja, gibt es wirklich bei Google in der Kantine)

  • links for 2009-07-08

  • links for 2009-07-07