Category: Entrepreneurship

  • Shifting your focus

    Chris Dixon with a smart post on when to shift focus:

    Ask yourself: if you started over today, would you build the same product?  If not, consider significant changes to what you are building. […] You aren’t throwing away what you’ve learned or the good things you’ve built. You are keeping your strong leg grounded and adjusting your weak leg to move in a new direction.

    via Pivoting – chris dixon’s blog.

    Almost every company I was involved with adjusted the focus of their business model in a major or minor way.

    Update for clarity: You will often not realize it, but look for companies changing pricing structure, redesigning their experience, or stopping single services or features. Think about why this happened, very often you see a closer alignment with the core of the offering or a push into a different tier of customers (private vs. business, local vs. global, etc). These changes also often give you a good insight into what works and what doesn’t in a company.

  • Pivoting cdixon.org – chris dixon’s blog

    Chris Dixon with a smart post on when to shift focus:

    Ask yourself: if you started over today, would you build the same product?  If not, consider significant changes to what you are building. […] You aren’t throwing away what you’ve learned or the good things you’ve built. You are keeping your strong leg grounded and adjusting your weak leg to move in a new direction.

    via Pivoting – chris dixon’s blog.

    Almost every company I was involved with adjusted the focus of their business model. Keep this in mind.

  • Seedcamp Berlin – bis Dienstag bewerben!

    Wie Ihr mitbekommen habt, bin ich ab Mitte Juni bei Seedcamp in London. Mein erster Arbeitstag ist der 16. Juni, das Mini Seedcamp in Berlin. Trotz der vielen Beschwerden über risikoscheue Investoren in Europa ist Seedcamp leider (noch) recht unbekannt in Deutschland – Ich werde natürlich alles dafür geben, dass dies nicht so bleibt.

    Wer in Deutschland oder Europa an einem neuen Startup arbeitet, sollte sich schleunigst überlegen, sich für das Event am 16. Juni zu bewerben. Es gibt, ähnlich den Vorbildern ycombinator und Techstars, eine kleine Kapitalspritze und eine Tonne Beratung, Kontakte und Zugang zu den erfolgreichsten Gründern und Investoren Europas.

    Zielgruppe für Mini Seedcamps sind Startups, die bereits an einer Idee arbeiten, aber noch keine großen Schritte hinter sich haben – also genau die Firmen, die große Schwierigkeiten haben, Geld und Aufmerksamkeit zu gewinnen. Die Europa-weit stattfindenden Mini-Seedcamps sind eine Art Vorrunde für die Seedcamp Week im September in London, wo eine ganze Woche lang Sessions und Diskussionen zu den wichtigsten Themen wie Finanzierung, Technologie und Firmenaufbau abgehalten werden. Am Ende dieser Woche werden auch die Investmententscheidungen gefällt.

    Die meisten Firmen, die bisher finanziert wurden, haben ein starkes technisches Gründerteam, innovative Ideen in interessanten Nischen und vor Allem unglaublich viel Motivation. Ich habe in den letzten Jahren sehr viele Startups und Teams dieser Art in Deutschland kennen gelernt, es sollte sich also eine große Anzahl von Interessenten finden. Wenn Ihr solche Teams kennt – bitte weist sie auf diese Möglichkeiten hin und drängt sie, sich zu bewerben!

  • How to be an Investment Guru

    I almost never post videos, but this interview between Mike Arrington and Ron Conway ist too good to miss. Ron Conway is probably the most active business angel in the Valley and this is how he works.

    Here is the corresponding article on Techcrunch: Ron Conway’s SVAngel Closes $20 Million Venture Fund. He Tells Us How He’ll Invest It.

  • Reporting und Statusberichte für junge Startups

    Reporting, Controlling und Buchhaltung sind für viele Gründer ein Reizthema. Klar, diese Dinge halten vom Geschäft ab und dienen nur indirekt dem Unternehmensziel. Wenn ein Investor einsteigt, müssen meistens zusätzliche Daten erfasst oder kontrolliert werden. Statt dem monatlichen Kampf mit der Buchhaltung (die man meiner Meinung nach outsourcen sollte) kann man aber das Reporting auch so entwickeln, dass es intern und für die Investoren einen absoluten Mehrwert bietet.

    Warum Reporting?

    Neben einem Finanzreporting (wozu ich hoffentlich auch noch einen Post schreiben werde) macht es für Unternehmen Sinn, ein qualitatives oder “umgangssprachliches” Reporting zu etablieren. Die Zahlen sind oftmals für Finanzinvestoren essentiell, die restlichen Informationen sind aber mindestens genauso wichtig – vor allem, wenn es sich um ein Startup in einer noch frühen Firmenphase handelt. Auch vor einem ersten Investment durch einen institutionellen Investor wollen alle Beteiligten über die aktuelle Situation Bescheid wissen. Informationen werden täglich per Telefon und Mail verbreitet, gehen dann in Retrospektive aber oft verloren.

    Das umgangssprachliche Reporting soll einen klaren Überblick über alle wichtigen Bereiche des Unternehmens geben. Die genauen Inhalte sind natürlich von Firma zu Firma unterschiedlich, passen aber grob in die gleichen Kategorien. Die Informationen sollten leicht verständlich sein und dem Lesenden ermöglichen, einen recht tiefen Einblick ins Unternehmen zu gewinnen. Wenn ein Finanzreporting besteht, solten die wichtigsten metriken übernommen werden, um das Verständnis zu vereinfachen. Insgesamt hört sich das schlimmer an, als es ist: Pro Monat kommen meist nicht mehr als 2-3 Seiten zusammen.

    Genutzt wird der Statusbericht dann zum Beispiel als Vorbereitung auf den monatlichen Statuscall oder vor Gesellschaftertreffen. Bei guter Handhabung leitet sich eine Agenda für ein Meeting automatisch aus dem Aufbau des Dokuments ab und erleichtert durch eine wiederkehrende Reihenfolge die Eingewöhnung.

    Bonus: Bei der Kapitalsuche macht eine bestehende Übersicht echt Eindruck!

    Wichtig

    Folgend habe ich eine Übersicht zu den wichtigsten Themen. Zum einfachen Einsatz habe ich das Dokument in Google Docs freigegeben. Grundlage eines solchen Dokumentes ist selbstverständlich das nötige Vertrauen unter den Gesellschaftern, um auch Probleme und verfehlte Ziele besprechen zu können – das sollte aber zwischen Gesellschaftern sowieso vorhanden sein. Zusätzlich möchte ich noch klarstellen, dass ein solches Reporting in den meisten Fällen vom Investor gefordert wird, oftmals natürlich nach seiner eigenen Vorstellung. Das vorliegende Beispiel eignet sich also wahrscheinlich am besten für Teams, die kleine Investments von Friends und Family sowie von Business Angels bekommen haben. Mehr nach dem Break…

    (more…)

  • StartUp-Praktikum – Ein erster Schritt zur Selbständigkeit | Gründerszene

    Sehr richtig:

    Insbesondere für Studenten und Absolventen, die den Plan verfolgen, sich selbständig zu machen, bietet sich ein Praktikum in einem neugegründeten Unternehmen an. Nirgendwo kann man mehr über Unternehmensgründung lernen, als in einem StartUp, wo ein Praktikant häufig direkt mit dem Gründer zusammenarbeitet. Als Praktikant in einem Großkonzern lernt man in der Regel nur eine Abteilung kennen, nicht aber die ganze Firma.

    via StartUp-Praktikum – Ein erster Schritt zur Selbständigkeit | Gründerszene.

    Man könnte jetzt die Praktika-Laufbahn von Gründern durchsuchen, mache ich aber nicht. Fakt ist, das viele erfolgreiche Gründer Praktika bei Startups hinter sich haben. Vor allem Networking und das generelle Verständnis von Startup-Arbeit ist anders nicht so einfach zu gewinnen.

  • The next big thing oder so.

    Mein Aufruf nach Blogthemen auf Twitter hat ja wunderbar funktioniert. Da schreibt mir also mein Chef und will wissen, was das nächste große Ding ist…na gut:

    @pmoehring: WHat's the next big thing? by bibrue on TwitterDas nächste große Ding ist nicht Foursquare und auch nicht Groupon, die gibt es ja schon längst. Foursquare hätte man vor einem Jahr nachbauen können, nachdem es beim SXSW so fulminant angekommen ist. Den Gaming-Part des ganzen muss man aber wohl erst einmal erleben, bevor die Genialität sichtbar ist, daher hat es nicht geklappt mit einem Klon. Groupon wird umso härter (und schneller) kopiert, man mag gar nicht glauben, welche Auswüchse das mittlerweile annimmt. Ich habe heute auch mal die Fernsehwerbung von Citydeal gesehen, ich denke schon, dass das in der Masse ankommen wird (Auch wenn die Europäer nicht so eine Coupon-Mentalität haben – die Deutschen lieben es jedenfalls, zu sparen. Wir sind schließlich die Europameister des Discounts: Lidl und Aldi in CH und NL sind ein guter Beweis dafür).

    Was kommt also als nächstes?

    Ich habe es ja im Interview mit Veronika schon einmal vor mich hin gestottert: Ich denke, dass mit der immer stärkeren Penetration von Smartphones endlich der wirkliche lokale Markt im Netz losgehen wird. Da wir aber in diesem Falle noch ca. 1-2 Jahre hinter den Staaten liegen, werden die Location based Services sich noch ein paar Monate Zeit lassen. Man bedenke: vor genau einem Jahr war Foursquare in den Staaten bereits in aller Munde, hatte also bereits ein funktionstüchtiges Produkt und eine aufmerksame Nutzerschaft. Ja, es gab auch in Deutschland schon mal Places. Über Timing sollte ich vielleicht mal einen etwas ausführlicheren Post schreiben…

    Also, nochmal von vorne:

    Was kommt als nächstes? Groupon und Co zeigen eine tolle Nische auf, die ich (abgesehen vom Geschäftsmodell mit immensen Werbekosten) für absolut reif halte: Die Verbindung von Online und Offline*. Was lässt sich mit dieser Nische noch anfangen? Zum Beispiel Milo.com. Milo zeigt Online-Shoppern, welche Produkte in welchen Geschäften in ihrer Nähe verfügbar und vorrätig sind, natürlich gleich inklusive Preis, Rabatten und Coupons. Die Daten sind vorhanden, die Systeme müssen lediglich angebunden werden. In diesem Stile lässt sich weiter spinnen: Arzttermine online buchen, Medikamente in der Apotheke per Internet bestellen und á la Packstation abholen, iPhone Apps, die freie Parkplätze anzeigen, und so weiter, und so fort. Ich bin gespannt, ob sich so etwas bewahrheitet, sehe aber auf allen Seiten Chancen: Probleme der Nutzer werden gelöst, bestehende Geschäftsmodelle unterstützt, win-win, wie es besser nicht sein könnte. Bonus: die “Offliner” meckern weniger über das Internet, das ja alles kaputt macht.

    *Wer diesen Spruch nicht mehr hören kann, ist bei mir herzlich willkommen.