Category: Blog

  • Ich bin der undo-Mann

    Oder einfach der Typ, der den “restore Database” Knopf gefunden hat. Nach meinem Blog Update war erstmal alles weg, zum Glück kann Host Europe sowohl Datenbank als auch Dateien wieder vom Backup einspielen.
    Danke also. Feedback zum neuen Design ist also wieder willkommen.

  • Plattenspieler aus Holz

    Auf meinem tumblr beschreibe ich mein Projekt, meine 1210er mit einem Holzgehäuse auszustatten. Ziemlich ambitioniertes Projekt, wie ich heute herausgefunden habe. Mal sehen, was daraus wird.

  • Persönliches SEO für nicht-Nerds

    Durch Zufall ist mir bei einigen meiner Freunde und Kollegen die recht schlechte Auffindbarkeit in Google aufgefallen. Das muss nicht so sein, denn Optimierung ist eigentlich recht einfach und hat eigentlich nur Vorteile. Im Falle der meisten findet sich bei einer einfachen Google-Suche ein Xing- oder Facebook-Profil. Das ist eigentlich schon mal ganz gut, denn so kann der Suchende zumindest einiges über die Person erfahren, über die er sich informieren möchte. Auf Netzwertig gab es vor einigen Monaten einen ganz guten (wenn auch ein wenig philosophischen) Artikel über das für und wieder des Self-Marketings. Fazit meinerseits ist: Wenn man beeinflussen kann, was gefunden wird, sollte man es auch tun.

    Ich selbst habe offensichtlich eine recht entspannte Einstellung zu dem Thema, so sind neben meinen eher professionellen Äusserungen auf diesem Blog auch jede Menge Infos zu meinem restlichen Leben zu finden. Ich erwarte von niemandem, dass er ein Blog oder ähnliches anfängt (auch wenn das durchaus Vorteile hat). Was ich allerdings empfehlen kann, sind die folgenden Schritte, um seinen eigenen Namen ein wenig “aufzuräumen”. So kann man nicht verwechselt werden, der eigene Name kann nicht von jemand anderem gekidnappt werden und man ist sich sicher, was andere im Web über Einen finden.

    Tipps für Selbst-SEO:

    1. Den eigenen Namen googlen und feststellen, wo man überall verlinkt ist – so bekommt man natürlich schon mal ein gutes Bild.
    2. Sämtliche Online-Profile, die auf der ersten Ergebnisseite zu finden sind, sollte man entweder schick machen oder löschen. In Xing würde ich eine ordentliche Beschreibung empfehlen, hier kann man auch verschiedene sichtbarkeits-Stufen für nicht-Mitglieder einstellen. Das gleiche gilt für Facebook und Linkedin.
    3. Wenn Twitter, Flickr oder ähnliche social Media Profile auftauchen, sollte man sich im klaren darüber sein, dass sie gefunden werden und dementsprechend veröffentlichen. Ich denke, dass bei diesen Diensten klar ist, dass sie privat geführt werden, man braucht sich also nichts abzubrechen.
    4. Wenn man ein eigenes Blog hat, kann man sich super zu den eigenen Hobbies oder Expertenthemen äußern. Oftmals macht man damit mehr her, als mit einem Bewerbungsschreiben oder Lebenslauf. Bloggen ist aber zeitaufwendig, vor allem muss man immer dran bleiben. Das ist nicht für jeden etwas – einfacher geht es zum Beispiel mit Posterous oder Tumblr, auf denen man per E-Mail einfach posten kann.
    5. Eine eigene Domain kann man schnell beim Hoster reservieren, oft kriegt man dort eine einfach Online Visitenkarte dazu. Wenn man kein Blog schreiben möchte, kann man zumindest auf seine anderen Profile verweisen. Und: wer sich heute nicht seine eigene Domain reserviert, wird sich in eineigen Monaten oder Jahren garantiert darüber ärgern.
    6. Man kann sich auch sein Google-Profil anlegen, das wird gut gefunden und erlaube eine eigene Darstellung. Genauso wie bei Domains gilt auch hier, dass man den eigenen Namen gerne früh reserviert. Sonst ist man halt PhilippM1983 oder ähnliches.

    Wer das alles blöd findet, wird halt weiter bei Xing, auf Firmenwebsites, oder bei Teilnehmerlisten des Pokerturniers an der Eckkneipe gefunden. Ob man will oder nicht, der eigene Name wir früher oder später an vielen Stellen im Web auftauchen. Wenn man sich früh darum kümmert, kann man das recht gut kontrollieren.

    Achja, wenn man Christian Meier oder Klaus Müller heißt, kann man sich das wohl sparen. Oder man braucht einen echten SEO-Experten.

  • Besser kann ich es auch nicht sagen

    The best way to learn good writing is to write a lot.

    via How the Internet Changed Writing in the 2000s – GigaOM.

    Genau der Grund, warum ich schreibe. Seit ich lesen kann habe ich jeden Text verschlungen, sicherlich ein guter Grundstock zum Schreiben. Wichtig ist aber wie bei Allem die Übung, und die kommt nur beim Schreiben selbst. Deswegen habe ich mir zum Ziel für 2010 gesetzt, öfters zu bloggen und auch mehr privat zu schreiben – auch mit dem Stift.

    Johannes hat mich zu einem Zitat geleitet, das noch etwas weiter geht:

    But most importantly, I’m freely expressing my ideas in public, which helps me clarify my thoughts, enhance and alter my views, and improve my writing over time.

    via What i expect, Marco Arment

    Wenn man etwas in den öffentlichen Raum schreibt, überlegt man sich ein paar mal, was denn dabei rauskommt. Man lernt, seine Gedanken in einen Rahmen zu packen und ein Ziel zu finden. Zum Beispiel, zu erklären, warum man denn so ein Blog schreibt.

    Anders lernt man das nicht. Übung = Erfahrung. Ziemlich einfach.

  • Neue About Page

    Habe mal meine About-Seite aktualisiert und inhaltlich ausgearbeitet. War auch Zeit.

  • Kinder verstehen heißt Menschen verstehen

    Copyright Christian Wyglendowski, shoptalk.com
    Tree House, Copyright Christian Wyglendowski, shoptalk.com

    Ich bin ein ziemlicher Kindskopf, aber das finde ich ganz gut so. Ich probiere gerne aus, spiele rum und bin unheilbar neugierig. Heute Abend habe ich zwei Artikel gefunden, die mir viel Freude beim Lesen bereitet haben, gleichzeitig aber auch interessante Einsichten zu Themen haben, die man nicht erwarten würde.

    Shoptalk ist ein Gruppenchat für Teams, der sich auf das Wesentliche beschränkt. Die Entwickler folgen klar der “minimum viable product” Regel, nach welcher die einfachste Version eines Produktes ausreicht, um an den Markt zu gehen. Auf dem Blog beschreibt ein Gründer, wie er beim Bau eines Baumhauses für seine Kinder diese Regel vergessen hat und somit an den Bedürfnissen seiner “Kunden” vorbei gearbeitet hat (the minimum viable tree house):

    All of us were pumped up about the project at the start. Kids and adults alike sat around drawing up sketches of what it should look like and talked excitedly about what we’d add to it down the road [0]. After construction started though, it just took too long to get it to a point where they could play in it. The excitement wore off as the weeks wore on.

    Das Baumhaus ist trotzdem ein ziemlicher Knaller.

    Eine weitere Anektdote habe ich auf dem Online Marketing Blog Copyblogger gefunden (What My Five-Year-Old Son Taught Me About Marketing):

    I have this experiment I keep meaning to try: I want to tell Austin that McDonald’s serves food, because I think he may be surprised to learn it. We don’t go to McDonald’s for the food. We go for the Batmobile that fires a small plastic stick at the back of my head while I’m driving.

    Offensichtlich hat der Sohn des Autors kein Interesse an Cheeseburgern (wie auch immer das passieren kann). Sehr wohl spricht ihn aber das Spielzeug an, das zum Burger gereicht wird. Smartes Marketing von MD, denn die Kids sollen nur an die Marke herangeführt werden, an Weißbrot und Scheiblettenkäse gewöhnen sie sich dann schon.