Author: Philipp

  • Ideen zur Internetstadt Köln

    Am Donnerstag findet in Köln die Auftaktveranstaltung zu der Initiative “Internethauptstadt Köln” statt. Leider kann ich nicht teilnehmen – ich habe aber Valentina (die Moderatorin der Veranstaltung) versprochen, meine Gedanken dazu aufzuschreiben, hier also meine 2 Cent zur “IHSK”. Meiner Meinung nach ist für eine Internetstadt neben der Förderung und Ansiedlung von größeren Unternehmen der Branche vor allen Dingen die Unterstützung von kleinen Firmen essentiell, um ernst genommen zu werden. Auf der Website werden unter Anderem die unten stehenden Punkte aufgegriffen, die ich kurz kommentieren möchte.

    Bereitstellung von Infrastruktur und Büroräumen

    Der wahrscheinlich offensichtlichste Punkt. Ein gemeinschaftliches Bürohaus oder eine Bürogemeinschaft ist für kleine Firmen eine gute Möglichkeit, Kosten niedrig zu halten und in einer Atmosphäre zu arbeiten, die Zusammenarbeit und Austausch fördert. Startup-Parks und offene Bürogemeinschaften sollten ausserdem Infrastruktur anbieten, die sonst nur schwer oder teuer verfügbar ist: Server (-Räume), TK-Anlagen, Internetanbindung und Gebäudeservice. Wichtig ist hier nicht nur die Ansiedlung an sich, sondern vor allem das Mischen von verschiedenen Firmen aller Größen, um einen bestmöglichen Austausch zu schaffen. Auch Freiberufler und Andere sollten die Möglichkeit haben, an diesem Austausch teilzunehmen – Steueberater, Hardwareanbieter und Reperaturservices fallen mir hier ein. Die Räumlichkeiten sollten dabei natürlich interessant genug sein, um diese Firmen wirklich anzuziehen. De Kostenaufwand hielte sich möglicherweise in Grenzen, vor allem im Vergleich zu weitreichenden Programmen, die der Ansiedlung von Großunternehmen dienen. Zusätzlich sollten kleine Firmen Unterstützung bei Angeboten wie Job-Tickets und ähnlichem bekommen, um ihren Mitarbeitern ähnlich gute Voraussetzungen bieten zu können wie große “Konkurrenten” auf dem Arbeitgebermarkt.

    Veranstaltungen und offener Austausch

    Der Austausch zwischen Startups und Freiberuflern funktioniert schon heute sehr gut auf informellen Treffen. In einer Bürogemeinschaft ist das einfach zu unterstützen. Weiterhin kann Startups eine weitreichende Plattform gegeben werden, wenn die Stadt sowohl intern als auch öffentlichkeitswirksam auf solche Treffen hinweist und sie fördert. Teilnahme von “großen Namen” bewirken hier oft ohne großen finanziellen Aufwand schon für rege Teilnahme.

    Ein offener Kanal zur Politik, die idealerweise auf Forderungen und Ideen aus der Startup-Community hört, wäre genial. Nicht nur für Internetunternehmen würde somit geholfen – Änderungen z.B. in der Bürokratie können viel besser von oben bewirkt werden.

    Öffentlichkeitswirksame Projekte

    Hier fallen mir eine Menge einfacher Dinge ein, die die Stadt von außen direkt innovativ erscheinen lassen. Die Strahlkraft solcher kleinen Projekte sollte nicht unterschätzt werden.

    • Stadtweites WLAN (Steht wohl schon auf der Liste. Ist zwar mit vielen Hürden verbunden, wirkt aber super) in Kooperation z.B. mit Netcologne
    • Erweitertes Online-Angebot der Stadt (hier ist Köln zwar schon innovativ, siehe Polizei Online, KVB, Stadtwerke, könnte aber sicher noch verbessert werden)
    • Unterstützung von Bike- und Carsharing Projekten sowie anderen “grünen Innovationen”
    • iPhone App zum Finden von Parkplätzen, Müllcontainern und zum Markieren von Straßenproblemen (tolle Geschäftsidee)
    • Verlagerung der politischen Teilnahme ins Web, so zum Beispiel Live-Übertragungen von Ratssitzungen, Diskussionen, Ideenfindung und Petitionen per Internet

    Insgesamt bin ich gespannt, was am Donnerstag so alles besprochen wird. Ein interessantes Projekt für alle Teilnehmer ist das “smarter cities” Blog von IBM, von dem ich hier einige Ideen geklaut habe. Sehr zu empfehlen.

    Achja: Liebe Berliner, wir wissen auch, dass Ihr euch um so etwas keine Gedanken zu machen braucht. Noch nicht. 🙂

  • Meine Timing-Theorie zur Deutschen Startupszene

    Ich habe eine persönliche Theorie zu der momentanen Problematik in Sachen “nicht genügend innovative Ideen und Startups”. Diese rührt vor allen Dingen von meiner Erfahrung im Job, allerdings ist auch ziemlich viel einfache Logik dabei. Meiner Meinung nach gibt es drei hauptsächliche Gründe, die für die momentane Lage verantwortlich sind.

    Finanzkrise und stotternde Modelle aus 2007 & 2008

    Nachdem die Deutsche Startup-Szenerie sich in den Jahren 2006 und 2007 spürbar entwickelt hat, sind in 2008 weniger aggressive Neuentwicklungen gekommen. Schon die erste Abflachung beziehungsweise Ernüchterung bei werbefinanzierten Modellen war bezeichnend. Nachdem StudiVZ mit dem Exit an Holtzbrinck das erste “2.0” Vorbild geliefert hat, waren sowohl Kapital als auch Ideen und eine gesunde Aufbruchstimmung vorhanden. Die Gründer, die in den Jahren 2006 bis 2008 Erfolgsgeschichten verkaufen konnten, haben sich massiv als Business Angel betätigt und so eine ideale Grundvoraussetzung für eine Szene in Deutschland geschaffen. Leider haben sich viele dieser Investments in 2008 ohne die passende Anschlussfinanzierung wiedergefunden (trotz HTGF und neuen VC-Fonds, wie nicht zuletzt meinem Arbeitgeber DuMont Venture). Der Grund dafür lag wohl vor allen Dingen an den weniger nachhaltigen Geschäftsmodellen, die (zugegebenermaßen wie die Vorbilder in D und USA) zu einem großen Teil auf Werbung gesetzt haben. Zusätzlich haben sich viele der Startups nicht so weit entwickeln können, dass Investoren und potentielle Käufer Schlange standen.

    Die Werbe- und Finanzkrise ab Ende 2008 hat ihr übriges zu den Problemen dieser Firmen beigetragen. Dass in Deutschland nicht mehr Firmen in die Insolvenz gegangen sind, ist eigentlich schon fast ein Wunder. Was man allerdings seit Ende 2008 schmerzhaft mit ansehen musste, war eine extreme Sparpolitik in den einzelnen Startups, die viele Gründer ausgelaugt und gestresst hat. Investoren haben sich zu einem großen Teil auf das eigene Portfolio konzentriert, was in einer solchen Situation auch Sinn macht. Wahrscheinlich hätte bei manchen Firmen ein beherzter Schritt zum Amtsgericht Sinn gemacht, das ist jedoch für keinen Beteiligten einfach.

    Strukturell bedingte Inflexibilität bei Startups

    Direkt im Anschluss an die ersten Schocks der Finanzkrise war eigentlich allen klar, dass die Modelle aus den vorherigen Jahren nicht weiter funktionieren konnten. Ein extremer Innovationsschub aus den USA war schon im Laufe des Jahres 2008 ersichtlich, so haben vor allen Dingen die gut finanzierten Schwergewichte Facebook und Google ein Feuerwerk an Services und Neuentwicklungen gezeigt (Open Social und Facebook Connect, Android & iPhone Apps, Wave, etc.pp.). Das neu aufgekommene Real Time Web um Twitter und Co sowie die neuen journalistischen Modelle wie die Huffington Post wurden durch die Präsidentschaftswahl und die resultierende Aufmerksamkeit sehr stark gefördert. Es geht schließlich immer noch um Eyeballs.

    Um so schwerer taten sich die schwach finanzierten Firmen im Deutschen Markt, neue Entwicklungen konsequent umzusetzen oder gar auf den Weg zu bringen. Startups haben per Definition nicht viele Ressourcen, durch das aufklaffende Loch auf der Finanzierungsseite hat sich diese Situation nur noch verschlimmert. Die Vorsicht der Investoren im eigenen Portfolio hat mutige Schritte in neue Geschäftsfelder nicht erlaubt, was meiner Meinung nach auch niemandem übel genommen werden kann. Wie bereits erwähnt ging es hier auch und vor Allem um Schadensbegrenzung.

    Verschiebung des Fokus auf spätere Phasen und sichere Geschäftsmodelle

    Die noch in 2006 und 2007 sehr aktiven Business Angels haben sich im Laufe der folgenden Jahre entweder fast komplett vom Markt zurückgezogen oder sich auf das bestehende Portfolio oder Eigenentwicklungen konzentriert. So haben sich mehrere potente Netzwerke entwickelt, die mittlerweile aus der Finanzierungsszene nicht wegzudenken sind. Der Fokus liegt dabei auf sicheren Geschäftsmodellen, die wiederum eine Lücke am Markt geschickt ausnutzen: der Handel wird ins Internet verlegt, die klassischen Anbieter haben wegen der Finanzkrise jedoch oft weder Zeit noch Kapital, um sich den neuen Märkten zu widmen. Da es wiederum wenige selbst oder privat finanzierte Startups gibt, haben Investoren die Möglichkeit, erfolgreiche Modelle auf große Märkte zu legen, die online bisher vernachlässigt wurden. Eine bestehende Infrastruktur mit erprobten Technologien, Strategien und Teams ist somit in der Lage, schnell verschiedene Nischen abzudecken.

    Die Finanzierungsseite ist dabei auch klar positioniert: der Fokus von VC-Gesellschaften liegt auf Modellen, die bereits die ersten Schritte hinter sich haben und eine positive Marktreaktion bekommen (ein toller Post von Andrew Chen zum Thema Risiko). Eine solche Infrastruktur und die generische Natur der Angebote macht die eCommerce Modelle somit zu einem reinen Execution-Thema – auf dieser Seite haben sich die Inkubatoren bestens bewährt (Jochen Krisch und Joel Kaczmarek schreiben dazu treffende Analysen).

    Fazit: jetzt geht es wieder los

    Ich bin mir sicher, dass es 2010 wieder einige hochinteressante Modelle zu sehen geben wird. Viele Teams haben sich in diesem Jahr zusammen gefunden und trotz der widrigen Situation die ersten Entwicklungen hinter sich gebracht. Ein Startup von der Idee zur Gründung oder gar zum Produkt zu bringen, ist bedeutend langwieriger, als man erwarten mag. Wo in vergangenen Jahren Business Angels die Grundlage geschaffen haben, um erste Schritte zu probieren, haben sich in diesem Jahr viele gute Dinge entwickelt – oftmals Abends, an Wochenenden oder aus bestehenden Firmen heraus. Die Gründer dieser Firmen können jetzt schon erste Produkte aufweisen, haben teilweise bereits Umsätze oder konnten Modelle entwickeln, die vorerst ohne externe Finanzierung auskommen. So zeigt sich ein weitaus gesünder und organischer gewachsenes Bild an Firmen, die in den kommenden Jahren die Früchte Ihrer harten Arbeit ernten werden. Investoren haben wieder interessante Optionen und auch Blogger haben endlich nicht mehr ganz so viel über die langweilige Deutsche Szene zu klagen.

    Auch die Firmen, die in den letzten Jahren beachtliche Erfolgsgeschichten aufbauen konnten, werden von diesen Entwicklungen profitieren. Wer es in den harten Zeiten geschafft hat, eine loyale Kundenbasis zu akquirieren, Finanzierungen abzuschließen und eine sparsame Organisation aufzubauen, der wird es in einem hoffentlich angenehmeren wirtschaftlichen Umfeld auch zu neuen Höhen schaffen. Denn auch diese Firmen gibt es zuhauf in Deutschland. Das sollte man trotz allen traurigen Nachrichten nicht vergessen.

  • Die Twitter-Retweet Funktion – gut oder böse?

    Paul Carr schreibt eine herrliche Kolumne auf Techcrunch. Herrlich weil mit dunklem Humor und sehr provokativen Statements. Am Wochenende nahm er Stellung zu der neuen Zitat-Funktion bei Twitter:

    By contrast, the new retweet function is the equivalent of us snapping our fingers and making Dave himself suddenly appear in the middle of the party. And, then, without so much as an introduction, Dave starts talking. No context, no invitation – just some crazy dude called Dave talking at us, at our own party.

    via NSFW: Give me ad-free conversations, or give me death (please RT) .

    Interessant ist auch seine Einsicht zu Werbung in Twitter, bei der ich 100-prozentig übereinstimme. Eine Konversation wie bei Facebook oder Twitter ist demnach kein “Content” im vermarktbaren Sinn, sollte also auch nicht durch Werbung “angereichert” werden. Word.

  • “Apple’s Mistake” von Paul Graham

    Paul Graham schreibt über den Zulassungsvorgang in Apple’s Apps Store und Apples generelle Vorgehensweise in Sachen Offenheit und ENtwicklung. In den letzten Monaten haben sich immer mehr prominente Stimmen gemeldet, die mit dem Status Quo nicht mehr zufrieden sind. Das Problem ist die scheinbar willkürliche Zulassung bzw. Ablehnung von neuen iPhone Applikationen. Eigentlich hat sich die Software-Welt über einen langen, steinigen Weg auf direkte Distribution von Programmen an Konsumenten geeinigt. So sind schließlich agile Entwicklungsmethoden (viele Releases, viele Updates) erst möglich. Durch die Verlagerung der meisten Software ins Web hat sich das ganze noch mal beschleunigt, nur um nun von Apple ins Gegenteil verkehrt zu werden.

    Sein Zitat:

    I just bought a new 27″ iMac a couple days ago. It’s fabulous. The screen’s too shiny, and the disk is surprisingly loud, but it’s so beautiful that you can’t make yourself care.

    So I bought it, but I bought it, for the first time, with misgivings. I felt the way I’d feel buying something made in a country with a bad human rights record. That was new. In the past when I bought things from Apple it was an unalloyed pleasure. Oh boy! They make such great stuff. This time it felt like a Faustian bargain. They make such great stuff, but they’re such assholes. Do I really want to support this company?

    via Apple’s Mistake.

    Ich fühle mich ähnlich, hadere ich doch seit Monaten mit dem Gedanken, auf Obst umzusteigen. Leider gibt mir Apple das Gefühl, hier langfristig nicht glücklich zu werden, da sie immer weiter in diese Richtung driften.

    Der “Borg”, das Imperium Microsoft, verlagert sich hingegen immer mehr auf offene Services und Prozesse, was mir an den neuen Angeboten echt Spaß macht. So teste ich beispielsweise gerade Office 2010, auch Windows 7 habe ich seit mehreren Monaten im Einsatz. So gewinnt man meiner Meinung nach Fans und Kunden: offen sein, ausprobieren lassen und Feedback umsetzen. Mal sehen, wohin sich das entwickelt.

  • links for 2009-11-18

    • Porkcamp wird eine Veranstaltung vom 22. – 24. Januar 2010 sein, bei der über ein Wochenende hinweg Schweine geschlachtet und verarbeitet werden.

      Porkcamp findet auf Gut Hesterberg bei Neuruppin statt und ist somit sehr gut von Berlin und Hamburg und gut vom Rest der Republik aus zu erreichen.

      Wir werden wursten und braten, Metzgerfrühstücke zu uns nehmen und zu unseligen Zeiten unfiltriertes Landbier trinken. Wir werden uns über Tierhaltung unterhalten, über alte Rezepte und neue Ideen. Und wir werden Schweine von Kopf bis Fuss verarbeiten und essen. Es wird das allerbeste Wochenende aller Zeiten.

      Das ist was für den Marco. Und hört sich erstmal blutig an.

      (tags: bacon is teh best)
    • Es gibt kaum Entwicklerfirmen, die den Sprung von J2EE (Java) zu iPhone und Android Apps geschafft haben.
      "Once again we learn that being early is the same as being wrong."
      (tags: iphone mobile eth)
  • Chrome jetzt offiziell mit Extensions und Bookmark Sync

    Ich habe ja schon darüber geschrieben, dass ich Chrome super finde. Jetzt gibt es auch offiziell Extensions und die Synchronisation der Bookmarks in Google Docs. Der Klick führt zwar noch ins Leere, das sollte sich aber bald ändern. Charmantes Extensions- Icon, wie ich finde.

    extensions

    Update: Dev Channel Extensions sind hier zu finden.

  • Kinder verstehen heißt Menschen verstehen

    Copyright Christian Wyglendowski, shoptalk.com
    Tree House, Copyright Christian Wyglendowski, shoptalk.com

    Ich bin ein ziemlicher Kindskopf, aber das finde ich ganz gut so. Ich probiere gerne aus, spiele rum und bin unheilbar neugierig. Heute Abend habe ich zwei Artikel gefunden, die mir viel Freude beim Lesen bereitet haben, gleichzeitig aber auch interessante Einsichten zu Themen haben, die man nicht erwarten würde.

    Shoptalk ist ein Gruppenchat für Teams, der sich auf das Wesentliche beschränkt. Die Entwickler folgen klar der “minimum viable product” Regel, nach welcher die einfachste Version eines Produktes ausreicht, um an den Markt zu gehen. Auf dem Blog beschreibt ein Gründer, wie er beim Bau eines Baumhauses für seine Kinder diese Regel vergessen hat und somit an den Bedürfnissen seiner “Kunden” vorbei gearbeitet hat (the minimum viable tree house):

    All of us were pumped up about the project at the start. Kids and adults alike sat around drawing up sketches of what it should look like and talked excitedly about what we’d add to it down the road [0]. After construction started though, it just took too long to get it to a point where they could play in it. The excitement wore off as the weeks wore on.

    Das Baumhaus ist trotzdem ein ziemlicher Knaller.

    Eine weitere Anektdote habe ich auf dem Online Marketing Blog Copyblogger gefunden (What My Five-Year-Old Son Taught Me About Marketing):

    I have this experiment I keep meaning to try: I want to tell Austin that McDonald’s serves food, because I think he may be surprised to learn it. We don’t go to McDonald’s for the food. We go for the Batmobile that fires a small plastic stick at the back of my head while I’m driving.

    Offensichtlich hat der Sohn des Autors kein Interesse an Cheeseburgern (wie auch immer das passieren kann). Sehr wohl spricht ihn aber das Spielzeug an, das zum Burger gereicht wird. Smartes Marketing von MD, denn die Kids sollen nur an die Marke herangeführt werden, an Weißbrot und Scheiblettenkäse gewöhnen sie sich dann schon.